Fig. 1

Christus-Johannes-Gruppe
Fragment aus dem Graduale von St. Katharinental
Unbekannter Künstler, wohl Konstanz
Schweiz, St. Katharinental bei Diessenhofen, 1312
Pergament mit Deckfarbenmalerei, a: 14 x 16,6 cm b: 10,9 x 8,5 cm
Schweizerisches Nationalmuseum Zürich

Christ and St. John
Fragment from the Gradual of St. Katharinental
Unknown artist, probably Constance
Switzerland, St. Katharinental bei Diessenhofen, 1312
Parchment painted with opaque colours, a: 14 × 16.6 cm b: 10.9 × 8.5 cm
Swiss National Museum, Zurich


Groupe avec le Christ et Saint Jean
Fragment du graduel de Sankt Katharinental
Artiste inconnu, probablement Constance
Suisse, Sankt Katharinental près Diessenhofen, 1312
Peinture sur parchemin, couleur opaque, a: 14 x 16,6 cm b: 10,9 x 8,5 cm
Musée national suisse Zurich
 


segnala:
 

Museum Rietber

Mystik
Die Sehnsucht
nach dem Absoluten

23.09.2011 - 15.01.2012
 

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SITEMAP


INFORMATIONEN
ZUR AUSSTELLUNG


A PROPOS DE L'EXPOSITION


ABOUT THE EXHIBITION


WWW.RIETBERG.CH


Museum Rietberg
Gablerstrasse 15
CH-8002 Zürich
Switzerland

Tel. + 41 (0)44 206 31 31
Fax + 41 (0)44 206 31 32
www.rietberg.ch
 

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Mystik − Die Sehnsucht nach dem Absoluten

23. September 2011 bis 15. Januar 2012

Das Museum Rietberg präsentiert die weltweit erste kulturvergleichende Ausstellung zum Thema Mystik. Das schwer fassbare religiöse Phänomen wird anhand von vierzig Mystikerinnen und Mystikern veranschaulicht: Ihr Leben und ihre Schriften zeigen beispielhaft, wie reich und vielfältig spirituelle Erfahrungen sein können. Die ausgewählten Mystiker stammen aus den grossen Religionsgemeinschaften - Hinduismus, Buddhismus, Daoismus, Islam, Judentum und Christentum - und decken einen Zeitraum von 2000 Jahren ab.

Mystikerinnen und Mystiker streben nach dem Absoluten, nach der Vereinigung mit dem Göttlichen. Sie versuchen, die Energie Gottes zu erfassen oder bemühen sich, die Wirkkräfte der Welt in Harmonie zu bringen. Sie üben sich in der Kunst der Selbstauslöschung und des Loslassens, sie ergründen die Leere, den Urgrund und streben nach dem Dao. Heilige Schriften, Gebete, Meditation, ekstatischer Tanz, Gesang oder strenge Askese, aber auch Sinnenfreude inspirieren die Mystiker und dienen ihnen als Hilfsmittel auf ihrem Weg. Sie wollen diese Einheitserfahrung mit Gott oder einer transzendenten Realität in diesem Leben verwirklichen und nicht warten auf eine «Erlösung» nach dem Tod oder in einem späteren Leben.

Das Wort «Mystik» ist auf den griechischen Ausdruck mystikós, «undurchschaubar», «unerklärbar» und «verborgen», zurückzuführen. Das Phänomen der erfahrbaren göttlichen Präsenz oder die Vereinigung mit Gott bezeichnete man im Christentum seit dem 6. Jahrhundert als theologia mystica. Das Wort Mystik gibt es erst seit dem 17. Jahrhundert. Wenn von unterschiedlichen Religionen und von einer Mystik die Rede ist, so könnte man annehmen, dass es den Begriff der Mystik schon immer und in allen Religionen gegeben hat. Dies ist nicht der Fall. Mystik als ein allgemeines religiöses Phänomen oder als ein Aspekt religionsübergreifender Spiritualität ist erst im 19. und 20. Jahrhundert entstanden.

Eine Welt voller Andeutungen und Geheimnisse in einer Ausstellung zu visualisieren, bedeutet unkonventionelle Darstellungskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Das Thema wird mit 153 Kunstwerken und Originaldokumenten, aber auch mit 30 Film-, Audio- und Multimedia- Installationen veranschaulicht.

Was zeigt die Ausstellung? Von manchen Mystikern sind Porträts, Heiligenbilder und Devotionalien erhalten. Die wichtigsten Quellen der Mystik aber sind die Texte, Predigten, Gedichte, Gebete und Gesänge, die uns die Mystiker selbst hinterlassen haben. Ihre Sprache ist oft voller Bilder, ekstatisch und assoziativ. Mystische Texte können jedoch auch rational wirken, eine klare Aussagelogik haben oder schlicht sein, als Ausdruck tiefer Einsicht und Gelassenheit. Viele der Protagonisten haben wundervolle Poesie geschrieben und zählen zu den grossen Dichtern und Sängern ihrer Zeit und Kultur.

Die vierzig Mystikerinnen und Mystiker werden in der Ausstellung einzeln und in ihrem kulturellen Kontext vorgestellt. Der Rundgang durch die Ausstellung zeigt aber auch, dass es über die Religionen hinweg gemeinsame Themen gibt: Die antike Gedankenwelt von Platon und Plotin inspirierte die christlichen und islamischen Mystiker. Die menschliche Seele vermag, wie Plotin sagt, über einen Stufenweg zum «Einen» aufzusteigen und damit in ihren göttlichen Ursprung zurückzukehren. In der christlichen Mystik ist der Aufstieg zu Gott und im Buddhismus der Stufenweg zur Erleuchtung ein zentrales Thema. Ein Aufstieg oder besser ein Aufschweben entlang der Weltachse führte nach Vorstellungen des Daoismus in die Unsterblichkeit.

Mit dem Titel «Sehnsucht nach dem Absoluten» wird das Thema der Liebe, des Begehrens angesprochen. Ein Merkmal hinduistischer Mystik ist bhakti, die «liebende Teilhabe». Die
Bhakti-Heiligen wollten Gott nicht nur verbal und rituell verehren, sondern ihn besitzen und von ihm besessen, ausgefüllt, überwältigt und versklavt werden. Im «Tantra der verborgenen Vereinigung», einem buddhistischen Text, wird eine Methode der Meditation gelehrt, die sich in Darstellungen von Buddhas oder Gottheiten in liebender sexueller Vereinigung niederschlägt. Im Islam, im Sufismus, ist das Ziel der mystischen Praxis der Kampf gegen die eigene Triebseele und das Aufgehen in Gott. Dabei spielte die absolute Gottesliebe eine zentrale Rolle.

Die im Hohelied des Alten Testaments beschriebene Liebe zwischen Mann und Frau deuteten christliche Mystiker als Ausdruck für die Beziehung zwischen Gott und der menschlichen Seele. Diese Liebespassion umfasste auch das innige Mitleiden mit dem gekreuzigten Christus, in dem Einssein erfahren wurde.

Um eine Wiederherstellung der göttlichen Einheit ging es auch den Kabbalisten im Judentum, die versuchten, die zehn göttlichen Wirkkräfte, Sefirot, in sich und in der Welt in Harmonie zu bringen. Im Daoismus versucht der Mensch auf seinem mystischen Weg das Dao zu erfassen, die Kraft, die allem Sein zugrunde liegt. Diese Kraft befähigt ihn, den eigenen Körper zu beherrschen. Er wird zur menschlichen Inkarnation des Dao und somit zu einem Unsterblichen.


Auswahl der gezeigten Mystikerinnen und Mystiker

Unter den ausgewählten Mystikern findet sich ein Asket aus Tibet, eine Unsterbliche aus China, ein eigenwilliger Zen-Meister, ein Abt aus dem Sinai-Kloster, ein kompromissloser Sozialrevolutionär und eine ekstatische Dichterin aus Indien, ein Schweizer Einsiedler, der einen Stein als Kopfkissen benützte, ein jüdischer Gelehrter, der nach verborgenen Gottesnamen suchte, und ein liebestrunkener Sufi-Dichter, dessen Gedichte zu den Perlen der Weltliteratur zählen.

Laozi (6. Jh. v. Chr.)
Plotin (204-270)
Kobo Daishi (774-835)
Lin Moniang (10. Jh.)
Milarepa (1040-1123)
Farid ad-Din 'Attar (um 1145-1221)
Franz von Assisi (1181/1182-1226)
Jalal ad-Din Rumi (1207-1273)
Mechthild von Magdeburg (1207-1282)
Abraham Abulafia (1240-1291)
Meister Eckhart (um 1260-1328)
Gregor Palamas (1296-1359)
Niklaus von Flüe (1417-1487)
Mirabai (um 1498-1546)
Moses Cordovero (1522-1570)
Jacob Böhme (1575-1624)
Hakuin Ekaku (1685-1768)
Bhima Bhoi (gest. 1895)

Sponsoren der Ausstellung

Die Ausstellung wird unterstützt von Swiss Re und der Parrotia-Stiftung.

Medienpartner: NZZ am Sonntag


Leihgeber der 153 ausgestellten Werke

Aga Khan Museum Collection, Genf; Badische Landesbibliothek, Karlsruhe; Bayerische Staatsbibliothek München; Braginsky Collection, Zürich; Burgerbibliothek, Bern; Collection Ludwig Habighorst; Christophe Guye Galerie, Zürich; Dr. Jörn Günther Rare Books AG, Stalden; Stiftsbibliothek, Einsiedeln; Etnografiska Museet, Stockholm; Fondation Martin Bodmer, Genf; Graphische Sammlung der ETH Zürich; Gross Family Collection, Tel Aviv; Haltadefinizione, Cultural heritage services; Hisamatsu Shin'ichi Memorial Museum, Gifu, Japan; Historisches Museum Basel; Historisches Museum Thurgau, Frauenfeld; Ikonen-Museum Recklinghausen; Islamica Collection Heinrich Foss; Kantonsbibliothek Frauenfeld; Vadianische Sammlung, Kantonsbibliothek St. Gallen; Kanton Thurgau, Denkmalpflege, Ehemalige Klosterkirche von St. Katharinental; Kunsthaus Zürich; Meiyintang Collection; Musée d'Art et d'Histoire, Genf; Musée Guimet, Paris; Museo Nacional del Prado, Madrid; Museum Bruder Klaus, Sachseln; Museum der Kulturen Basel; Museum für Ostasiatische Kunst Köln; Pfarrkirchenstiftung Sachseln; Nidwaldner Museum, Stans; Sammlung Boris Berkowitsch, Bern; Schweizerisches Nationalmuseum Zürich; Staatliche Museen zu Berlin, Ethnologisches Museum; Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Asiatische Kunst; Staatliches Museum für Völkerkunde München; The British Library, London; Victoria & Albert Museum, London; Völkerkundemuseum der Universität Zürich; Wereldmuseum Rotterdam; Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern; Zentralbibliothek Zürich; Zisterzienserinnenabtei Maigrauge, Fribourg.


Multimedia

30 Multimedia-Projekte erläutern die Welt der Mystik.
Neuer Webauftritt ab 20. September: umfassende Informationen zur Mystik-Ausstellung unter
www.rietberg.ch

Ladders to Heaven: Ein altes indisches Mystik-Spiel («Leiterlispiel»), neu interpretiert. Kostenloses App für iPhone, iPad und iPod, ab Ende September im App Store erhältlich.

Die Multimedia-Abteilung des Museums Rietberg wird unterstützt von: Ernst Göhner Stiftung,
Gebert Rüf Stiftung, Schwyzer-Stiftung, Avina Stiftung und Art Mentor Foundation Lucerne.


Katalog
Mystik - Die Sehnsucht nach dem Absoluten
Herausgegeben von Albert Lutz, Verlag Scheidegger & Spiess
Gebunden mit Schutzumschlag, 328 Seiten, 141 Farbabbildungen
19 x 26 cm, ISBN 978-3-85881-335-0, CHF 49 | EUR 38

 
Konzerte

23. September 2011, 20h, Kirche Enge
Hildegard von Bingen (1098-1179): UNIO MYSTICA
Ars Choralis Coeln, Leitung: Maria Jonas

8./9. Oktober 2011, Museum Rietberg
Festival: Mystische Klänge aus Indien
Ustad Ghulam Mohammad Saznawaz: Sufiana Kalam - Sufi-Musik aus Kaschmir
Mohammad Abdullah Bhat Shaksaz: Chakri-Volkslieder aus Kaschmir
Parvathy Baul: Baul-Gesänge aus Bengalen
Ashwini Bhide: Klassischer Khyal-Gesang

2. Dezember 2011, 20h, Museum Rietberg
Das Zürcher Kammerorchester im Museum Rietberg


Vorträge

Mittwoch, 26. Oktober bis 14. Dezember, 19.30h
Mystik - Sehnsucht nach dem grösseren Ganzen
Ringvorlesung an der Universität Zürich.
Volkshochschule des Kantons Zürich. Programm und Anmeldung:
www.vhszh.ch

Das Zürcher Lehrhaus zu Gast im Museum Rietberg
Drei Vortragsreihen zu Mystik
Programm und Anmeldung:
www.zuercher-lehrhaus.ch


Film-Matinee im Filmpodium

Jeweils Sonntag, 12h, Filmpodium
20. November, Bodhi Dharma, Yon-Kyung Bae, Südokorea 1989 (Zen)

27. November, Das verborgene Gesicht, Ömer Kavur, Türkei 1991 (Sufismus)

4. Dezember, Spring, Summer, Fall, Winter ... and Spring, Kim Ki-duk, Südkorea 2003 (Buddhismus)

Programm: www.filmpodium.ch


Führungen und Workshops zur Ausstellung

Angebote für Erwachsene:

Öffentliche Führungen jeweils Sonntag 11h, Mittwoch, 18h, Donnerstag 12.15h
Private Führungen, Tel. +41 44 206 31 11 / 31


 
Workshops für Erwachsene, Kinder und Familien:

Offene Werkstatt Jeden Sonntag, 10-16h
Räucherstäbchen und ihre Verpackung selbst herstellen

29. Oktober, 5. und 6. November, jeweils 14-17.30 h
Dreiteiliger Video-Workshop für Jugendliche ab 12 Jahren
OMG (Oh my God!)
Mit digitalen Medien experimentieren Jugendliche zu Fragen über Gott
und die Welt. Der entstandene Videoclip wird auf YouTube veröffentlicht.

13. November, 10-12.30h
Kinderworkshop
Teufel und andere Ungeheuer: Ein Workshop, der uns das Gruseln lehrt.

27. November, 14-16.30h
Workshop für Grosseltern und Enkelkinder
Engel und Teufel.

4. Dezember, 14-16.30h
Familienworkshop
Immer stört da was...! Die Darstellung der Versuchung.

Detailinformationen, Anmeldung sowie weitere Angebote, auch für Schulklassen,
unter
www.rietberg.ch


Information und Kontakt

Infos, Texte und Bilder zum Download auf www.rietberg.ch

Museum Rietberg Zürich | Gablerstrasse 15 | CH-8002 Zürich
Tel. + 41 44 206 31 31 | F. + 41 44 206 31 32 | Infoline: Tel. + 41 44 206 31 00
museum.rietberg@zuerich.ch | www.rietberg.ch

Öffnungszeiten

Di bis So 10-17h | Mi und Do 10-20h

Eintritt

Erwachsene CHF 16 | reduziert CHF 12. Jugendliche bis 16 Jahre gratis

Anreise

Tram 7 Richtung Wollishofen bis Haltestelle «Museum Rietberg» (4 Haltestellen vom Paradeplatz). Keine Parkplätze; Behinderten-Parkplatz vorhanden.

RailAway Angebot

Mit der Bahn ins Museum Rietberg - www.railaway.ch: 20% Ermässigung auf Hin- und Rückfahrt nach Zürich HB, Transfer und Eintritt.

 


Mysticism - Yearning for the absolute

23 September 2011 to 15 January 2012

The Museum Rietberg is proud to present the world's first culturally comparative exhibition on mysticism. This elusive religious phenomenon will be illustrated by the example of forty male and female mystics: their lives and writings demonstrate just how richly varied spiritual experience can be. The mystics chosen for the exhibition come from the great religions of the world - Hinduism, Buddhism, Daoism, Islam, Judaism and Christianity - and span the period from the 6th century BC until the 19th century.

 

Mystics strove for the absolute, the union with the divine, and either attempted to grasp the energy of God or endeavoured to harmonise the forces that move the world. They cultivated the art of self-annihilation and surrender; they fathomed the void, the origin, and strove to find the Dao. Sacred writings, prayers, meditation, ecstatic dances, chants or strict asceticism, but also sensual pleasures, inspired the mystics and helped them on their journey. They wanted to realise the experience of union with God or a transcendent reality in this life, rather than waiting for "redemption" after death or in another life.

The word «mysticism» is derived from the Greek term mystikos, which means "inscrutable", "inexplicable" or "hidden". As of the 6th century, Christianity referred to the experience of the divine presence or union with God as theologia mystica. The word mysticism has only existed since the 17th century. Yet when people speak about different religions and mysticism, it could be assumed that this term has always existed - and in all religions. However, this is not the case. Only in the 19th and 20th centuries did mysticism evolve as a general religious phenomenon or an aspect of inter-religious spiritualism.

Visualising a world that is full of allusions and secrets in an exhibition means developing and implementing unconventional representational concepts. The theme will be illustrated by 153 works of art and original documents, but also by 30 film, audio and multimedia installations.

What will be on display at the exhibition? Portraits, pictures of saints and devotional objects belonging to some mystics have survived. However, the most important sources of mysticism are the texts, sermons, poems, prayers and chants left to us by the mystics. Their language is often full of ecstatic and associative imagery. However, mystic texts can also appear rational, have a clear propositional logic or be sober, expressing profound insight and serenity. Many of the protagonists wrote wonderful poetry and number among the great poets and singers of their time and culture. 

The forty mystics are presented in the exhibition both individually and in their cultural context. However, a tour of the exhibition will also reveal that they shared ideas that transcended the boundaries of religion: the Christian and Islamic mystics were inspired by the ideas of antiquity espoused by Plato and Plotinus. As the latter said, the human soul is capable of climbing a stairway to the "One" and thus of returning to its divine origin. Central themes include ascending to God in Christian mysticism, and the path to enlightenment in Buddhism, According to Daoist ideas, rising above, or rather hovering along, the axis of the universe leads to immortality.

The theme of love and desire is explored under the title "Yearning for the absolute". One characteristic of Hindu mysticism is bhakti, or "loving participation". The bhakti saints not only wanted to revere God verbally and in ritual, but also to possess him, and to be possessed, filled, overwhelmed and enslaved by him. The "Tantra of the Hidden Union", a Buddhist text, teaches a method of meditation that is expressed in representations of Buddhas or divinities conjoined in acts of sexual love. In Islam, in Sufism, the aim of mystical practices is to struggle against the desires of one's own soul and to become one with God. The absolute love of God played a central role.

The Christian mystics interpreted the love between man and woman described in the Old Testament's Song of Solomon as an expression of the relationship between God and the human soul. This passionate love also included the profound sympathy felt for the crucified Christ, which was experienced as a union.

The recovery of divine unity was also a concern of the Cabbalists in Judaism, who attempted to harmonise the ten divine powers, Sefirot, within themselves and in the world. According to Daoism, man in the course of his mystical journey attempts to fathom Dao, the power that underlies all being. This power enables him to master his own body. He becomes a human incarnation of Dao, and is thus immortal.

Selection of mystics

The selected mystics include a Tibetan ascetic, an immortal from China, an unconventional Zen master, an abbot from the monastery of Sinai, an uncompromising social revolutionary and an ecstatic poetess from India, a Swiss hermit who used a stone as a pillow, a Jewish scholar who searched for the hidden names of God, and a Sufi poet intoxicated by love whose poems are among the pearls of world literature.

Laozi (6th century BC)
Plotinus (204-270)
Kobo Daishi (774-835)
Lin Moniang (10th century)
Milarepa (1040-1123)
Farid ad-Din 'Attar (c. 1145-1221)
Francis of Assisi (1181/1182-1226)
Jalal ad-Din Rumi (1207-1273)
Mechthild of Magdeburg (1207-1282)
Abraham Abulafia (1240-1291)
Meister Eckhart (c. 1260-1328)
Gregory Palamas (1296-1359)
Niklaus of Flüe (1417-1487)
Mirabai (c. 1498-1546)
Moses Cordovero (1522-1570)
Jacob Böhme (1575-1624)
Hakuin Ekaku (1685-1768)
Bhima Bhoi (1850-1895)


Sponsors of the exhibition

The exhibition is supported by Swiss Re and the Parrotia Foundation.

Media partner: NZZ am Sonntag


Lenders of the 153 exhibits

Aga Khan Collection, Geneva; Badische Landesbibliothek, Karlsruhe; Bayerische Staatsbibliothek München; Braginsky Collection, Zürich; Burgerbibliothek, Berne; Collection Ludwig Habighorst; Christophe Guye Galerie, Zürich; Dr. Jörn Günther Rare Books AG, Stalden; Stiftsbibliothek, Einsiedeln; Etnografiska Museet, Stockholm; Fondation Martin Bodmer, Geneva; Graphische Sammlung der ETH Zürich; Gross Family Collection, Tel Aviv; Haltadefinizione, Cultural heritage services; Hisamatsu Shin'ichi Memorial Museum, Gifu, Japan; Historisches Museum Basel; Historisches Museum Thurgau, Frauenfeld; Ikonen-Museum Recklinghausen; Islamica Collection Heinrich Foss; Kantonsbibliothek Frauenfeld; Vadianische Sammlung, Kantonsbibliothek St. Gallen; Kanton Thurgau, Denkmalpflege, Ehemalige Klosterkirche von St. Katharinental; Kunsthaus Zürich; Meiyintang Collection; Musée d'Art et d'Histoire, Geneva; Musée Guimet, Paris; Museo Nacional del Prado, Madrid; Museum Bruder Klaus, Sachseln; Museum der Kulturen Basel; Museum für Ostasiatische Kunst Köln; Pfarrkirchenstiftung Sachseln; Nidwaldner Museum, Stans; Sammlung Boris Berkowitsch, Berne; Schweizerisches Nationalmuseum Zürich; Staatliche Museen zu Berlin, Ethnologisches Museum; Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Asiatische Kunst; Staatliches Museum für Völkerkunde München; The British Library, London; Victoria & Albert Museum, London; Völkerkundemuseum der Universität Zürich; Wereldmuseum Rotterdam; Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern; Zentralbibliothek Zürich; Zisterzienserinnenabtei Maigrauge, Fribourg.


Multimedia

30 multimedia projects in the exhibition illuminate the world of mysticism.

New website as of 20 September: For detailed information on the mysticism exhibition, visit www.rietberg.ch

Ladders to heaven: An old Indian mystical game ("Snakes and Ladders"), reinterpreted. Free app for iPhone, iPad and iPod touch, available from the App Store at the end of September.

The Museum Rietberg's Multimedia Department is supported by: Ernst Göhner Foundation, Gebert Rüf Foundation, Schwyzer Foundation, Avina Foundation and Art Mentor Foundation Lucerne.


Catalogue

Mystik - Die Sehnsucht nach dem Absoluten
Edited by Albert Lutz, Scheidegger & Spiess publishing
Hardback with dust jacket, 328 pages, 141 colour illustrations
19 × 26 cm, ISBN 978-3-85881-335-0, CHF 49 | EUR 38


Concerts

23 September 2011, 20.00, Enge Church
Hildegard von Bingen (1098-1179): UNIO MYSTICA
Ars Choralis Coeln, conductor: Maria Jonas

8/9 October 2011, Museum Rietberg
Festival: Mystical sounds from India
Ustad Ghulam Mohammad Saznawaz: Sufiana Kalam - Sufi music from Kashmir
Mohammad Abdullah Bhat Shaksaz: Chakri folk songs from Kashmir
Parvathy Baul: Baul chants from Bengal
Ashwini Bhide: Classical Khyal chants

2 December 2011, 20.00, Museum Rietberg
Zurich Chamber Orchestra at the Museum Rietberg


Lectures

Wednesday, 26 October to 14 December, 19.30
Mystik - Sehnsucht nach dem grösseren Ganzen
Lecture cycle in German at the University of Zurich.
Volkshochschule des Kantons Zürich. Programme and registration:
www.vhszh.ch

Zürcher Lehrhaus, guest at the Museum Rietberg
Three lecture series on mysticism
Programme and registration:
www.zuercher-lehrhaus.ch


Film matinee at the Filmpodium cinema

Filmpodium cinema (Nüschelerstrasse 11), 12.00
20 November, Bodhi Dharma, Yon-Kyung Bae, South Korea 1989 (Zen)
27 November, Das verborgene Gesicht, Ömer Kavur, Turkey 1991 (Sufism)
4 December, Spring, Summer, Fall, Winter… and Spring, Kim Ki-duk, South Korea 2003 (Buddhism)

Programme: www.filmpodium.ch


Guided tours and workshops in the exhibition

Offers for adults:

Public guided tours (in German): Sundays 11.00, Wednesdays 18.00, Thursdays 12.15
Private guided tours (German, English, French), tel. + 41 (0)44 206 31 11 / 31

Workshops for adults, children and families:

Open workshop Every Sunday, 10-16.00
Make your own joss sticks and packaging for them

29 October, 5 and 6 November, 14-17.30
Three-part video workshop for young people from the age of 12
OMG (Oh my God!)
Young people experiment with digital media on questions relating to God and the world. The video clip they produce will be published on YouTube.

13 November, 10-12.30
Children's workshop
Devils and other monsters: a workshop to give you the creeps.

27 November, 14-16.30
Workshop for grandparents and grandchildren
Angels and devils.

4 December, 14-16.30
Family workshop
Something always interferes…! Illustrating temptation.

For detailed information, registration and other offers, also for schools, visit www.rietberg.ch


Information and contact

Further information and download of photographs on www.rietberg.ch

Museum Rietberg Zürich | Gablerstrasse 15 | CH-8002 Zürich
Tel. + 41 44 206 31 31 | F. + 41 44 206 31 32 | Infoline: Tel. + 41 44 206 31 00
museum.rietberg@zuerich.ch | www.rietberg.ch

Opening hours:    
Tues-Sun 10-17.00 | Wed and Thu 10-20.00

Admission: 
adults CHF 16 | reduced CHF 12 | up to the age of 16  free

Access: 
Tram 7 (direction Wollishofen) to the «Museum Rietberg» stop (4 stops from «Paradeplatz»). No parking; disabled parking available.

RailAway offer: 
By train to Museum Rietberg -
www.railaway.ch 20% reduction for train tickets, transfer and admission.


Mystique - nostalgie de l'absolu.

Du 23 septembre 2011 au 15 janvier 2012

Le Musée Rietberg propose, pour la première fois au monde, une exposition interculturelle sur le thème de la mystique. Quarante grandes figures mystiques illustrent ce phénomène religieux difficilement concevable: leur vie et leurs écrits démontrent de manière exemplaire la richesse et la diversité de leur expérience spirituelle. Les mystiques choisis sont issus des grandes communautés religieuses - hindouisme, bouddhisme, taoïsme, islam, judaïsme et christianisme - et, à eux tous, ils couvrent une période qui s'étend du Ve siècle av. J.-C. au XIXe siècle.

 

Les mystiques aspirent à l'absolu, à s'unir au divin. Ils s'efforcent de saisir l'énergie émanant du divin ou d'amener à l'harmonie les forces en présence dans l'univers. Ils s'exercent dans l'art de l'oubli de soi et le renoncement, ils cherchent à percer le vide et le principe de l'Etre ou tendent vers le tao. Les écrits saints, les prières, la méditation, la danse extatique, le chant ou l'ascèse, mais aussi la volupté, inspirent les mystiques et les accompagnent dans leur quête. C'est dans cette vie qu'ils désirent faire l'expérience de leur union avec Dieu ou avec une réalité transcendantale, ils ne veulent pas attendre une «rédemption» après la mort ou dans une autre vie.

Le mot «mystique» vient du mot grec mystikos qui s'applique à ce qui est «hermétique», «inexplicable» et «secret». Dès le VIe siècle, la chrétienté appelle theologia mystica ce phénomène au cours duquel on fait l'expérience de la présence divine ou de l'union avec Dieu. Lorsque nous évoquons différentes religions, mais une mystique, on pourrait croire que toutes les religions ont toujours connu la notion de mysticisme. Ce n'est pas le cas. La notion de «mysticisme», désignant un phénomène religieux universel ou un aspect de la spiritualité commun à toutes les religions, n'est apparue qu'aux XIXe et XXe siècles.

Pour rendre visible, dans une exposition, un monde de signes et de mystères, il est nécessaire de sortir des conventions pour développer et mettre en œuvre des concepts de présentation. 153 œuvres d'art et documents originaux, mais aussi 30 installations filmiques, sonores ou multimédias seront mises à contribution pour illustrer le sujet.

Que montrera l'exposition? Des portraits, des images de saints et des objets de piété qui ont survécu à certains mystiques. Les sources les plus importantes du mysticisme sont toutefois les textes, sermons, poèmes, prières et chants que ces hommes et ces femmes nous ont légués. Leur langue est souvent très imagée, elle est inspirée par l'extase et procède par associations. Mais les textes mystiques peuvent également manifester une grande rationalité, ils peuvent suivre une logique claire ou être simples, exprimer une profonde lucidité et une tranquille sérénité. De nombreux mystiques ont écrit des œuvres merveilleuses et sont considérés comme les poètes et les chanteurs les plus éminents de leur temps et de leur culture.

L'exposition présentera les quarante mystiques individuellement et dans leur contexte culturel. Mais une visite de cette exposition montrera aussi que certains sujets se retrouvent dans toutes les religions: la pensée antique de Platon et de Plotin a inspiré les mystiques chrétiens et musulmans. Comme le dit Plotin, l'âme humaine est capable de s'élever à l'«Un» par paliers et de retourner ainsi à son principe ultime divin. Dans la mystique chrétienne, l'ascension se fait vers Dieu et au centre du bouddhisme, on trouve les étapes de la voie de l'illumination. Quant au taoïsme, il se représente une montée ou plutôt une envolée le long de l'axe du monde pour atteindre l'immortalité.

Inclus dans «la recherche de l'absolu» se trouvent la recherche de l'amour, de la passion. L'une des caractéristiques de la mystique hindoue est la bhakti, la «dévotion». Les saints bhakti ne voulaient pas simplement glorifier la divinité de leurs mots et de leurs rites, ils voulaient la posséder et être possédés par elle, envahis, submergés et asservis par elle. Le «Tantra de l'union secrète», un texte bouddhique, enseigne une méthode de méditation qui se manifeste dans des représentations d'accouplements sexuels et amoureux de bouddhas ou de divinités. Si on pense à l'islam, dans le soufisme, le but de la pratique mystique est de lutter contre l'ego et de s'absorber en Dieu, ce qui nécessite un amour absolu de Dieu.

L'amour entre un homme et une femme décrit dans le Cantique des cantiques de l'Ancien Testament, est interprété par les mystiques chrétiens comme l'expression de la relation entre Dieu et l'âme humaine. Cette passion amoureuse incluait aussi la «compassion», c'est-à-dire la capacité d'éprouver intimement la souffrance du Christ sur la croix et de ne plus faire qu'un avec lui.

Au sein du judaïsme, les kabbalistes cherchaient à rétablir l'unité divine: ils s'efforçaient d'harmoniser, en eux-mêmes et dans le monde, les Sefirots, dix émanations divines intermédiaires entre le Dieu le plus caché et le monde des hommes. Sur la voie mystique du taoïsme, l'homme tente de saisir le tao, la force à la base de toute existence. Cette force lui permet de maîtriser son propre corps, de devenir ainsi l'incarnation humaine du tao et donc immortel.

Le choix des mystiques représentés

Parmi les mystiques choisis se trouvent notamment un ascète du Tibet, une immortelle chinoise, un maître zen résolu, l'abbé d'un cloître du Sinaï, un révolutionnaire social inflexible et une poétesse extatique d'Inde, un ermite suisse qui utilisait une pierre en guise d'oreiller, un érudit  juif à la recherche des noms cachés de Dieu et un poète soufi, ivre d'amour, dont les poèmes comptent parmi les joyaux de la littérature universelle.

Lao Tseu (VIe s. av. J.-C.)
Plotin (204-270)
Kobo Daishi (774-835)
Lin Moniang (Xe s.)
Milarepa (1040-1123)
Farid ad-Din 'Attar (vers 1145-1221)
François d'Assise (1181/1182-1226)
Jalal ad-Din Rumi (1207-1273)
Mathilde de Magdebourg (1207-1282)
Abraham Abulafia (1240-1291)
Maître Eckhart (vers 1260-1328)
Gregoire Palamas (1296-1359)
Nicolas de Flüe (1417-1487)
Mirabai (vers 1498-1546)
Moïse Cordovero (1522-1570)
Jakob Böhme (1575-1624)
Hakuin Ekaku (1685-1768)
Bhima Bhoi (1850-1895)

Sponsors de l'exposition

L'exposition est soutenue par Swiss Re et par la Fondation Parrotia.

Média partenaire: NZZ am Sonntag


Prêteurs des 153 œuvres exposées

Aga Khan Collection, Genf; Badische Landesbibliothek, Karlsruhe; Bayerische Staatsbibliothek München; Braginsky Collection, Zürich; Burgerbibliothek, Bern; Collection Ludwig Habighorst; Christophe Guye Galerie, Zürich; Dr. Jörn Günther Rare Books AG, Stalden; Stiftsbibliothek, Einsiedeln; Etnografiska Museet, Stockholm; Fondation Martin Bodmer, Genf; Graphische Sammlung der ETH Zürich; Gross Family Collection, Tel Aviv; Haltadefinizione, Cultural heritage services; Hisamatsu Shin'ichi Memorial Museum, Gifu, Japan; Historisches Museum Basel; Historisches Museum Thurgau, Frauenfeld; Ikonen-Museum Recklinghausen; Islamica Collection Heinrich Foss; Kantonsbibliothek Frauenfeld; Vadianische Sammlung, Kantonsbibliothek St. Gallen; Kanton Thurgau, Denkmalpflege, Ehemalige Klosterkirche von St. Katharinental; Kunsthaus Zürich; Meiyintang Collection; Musée d'Art et d'Histoire, Genf; Musée Guimet, Paris; Museo Nacional del Prado, Madrid; Museum Bruder Klaus, Sachseln; Museum der Kulturen Basel; Museum für Ostasiatische Kunst Köln; Pfarrkirchenstiftung Sachseln; Nidwaldner Museum, Stans; Sammlung Boris Berkowitsch, Bern; Sammlung Karim Khan, Zürich; Schweizerisches Nationalmuseum Zürich; Staatliche Museen zu Berlin, Ethnologisches Museum; Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Asiatische Kunst; Staatliches Museum für Völkerkunde München; The British Library, London; Victoria & Albert Museum, London; Völkerkundemuseum Zürich; Wereldmuseum Rotterdam; Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern; Zentralbibliothek Zürich; Zisterzienserinnenabtei Maigrauge, Fribourg.

Multimédia

30 projets multimédias expliquent le monde du mysticisme.
Nouveau site Internet dès le 20 septembre: informations détaillées concernant l'exposition sur le mysticisme sous
www.rietberg.ch.

L'Echelle du ciel: réinterprétation d'un ancien jeu indien de mystique («jeu de l'échelle»). App gratuit pour iPhone, iPad et iPod touch, disponible dès septembre dans l'App Store.

La division multimédia du Musée Rietberg bénéficie du soutien des institutions suivantes: Fondation Ernst Göhner, Fondation Gebert Rüf, Schwyzer-Stiftung, Fondation Avina et Art Mentor Foundation Lucerne.

Catalogue

Mystique - A la recherche de l'absolu
Edité par Albert Lutz, Verlag Scheidegger & Spiess
Relié avec jaquette, 328 pages, 141 illustrations couleurs
19 x 26 cm, ISBN 978-3-85881-335-0, CHF 49 | EUR 38

Concerts

23 septembre 2011, 20h00, église Enge
Hildegard von Bingen (1098-1179): UNIO MYSTICA
Ars Choralis Coeln, direction: Maria Jonas

8/9 octobre 2011, Musée Rietberg
Festival: Musique mystique de l'Inde
Ustad Ghulam Mohammad Saznawaz: Sufiana Kalam - musique soufie du Cachemire
Mohammad Abdullah Bhat Shaksaz: chants populaires Chakri du Cachemire
Parvathy Baul: chants Baul du Bengale
Ashwini Bhide: chants Khyal classiques

2 décembre 2011, 20h00, Musée Rietberg
L'orchestre Zürcher Kammerorchester au Musée Rietberg

Conférences

Mercredi 26 octobre-14 décembre, 19h30
Le mysticisme - la quête du Grand Tout
Cycles de conférences à l'Université de Zurich.
Université populaire du Canton de Zurich. Programme et inscription:
www.vhszh.ch

La Zürcher Lehrhaus, invitée du Musée Rietberg
Trois cycles de conférences sur le mysticisme
Programme et inscription:
www.zuercher-lehrhaus.ch

 
Matinées de cinéma au Filmpodium

Pour tous les films, le dimanche, 12h00, Filmpodium
20 novembre, Bodhi Dharma, Yon-Kyung Bae, Corée du Sud 1989 (zen)

27 novembre, Das verborgene Gesicht, Ömer Kavur, Turquie 1991 (soufisme)

4 décembre, Spring, Summer, Fall, Winter … and Spring, Kim Ki-duk, Corée du Sud 2003 (bouddhisme)

Programme: www.filmpodium.ch

Visites guidées et ateliers en rapport avec l'exposition

Offres pour les adultes:

Visites publiques, le dimanche à 11h00, le mercredi à 18h00 et le jeudi à 12h15
Visites privées, Tél. +41 44 206 31 11 / 31


Ateliers pour les adultes, les enfants et les familles:

Atelier ouvert Tous les dimanches, de 10h00 à 16h00
Fabriquer ses propres bâtons d'encens et leurs emballages

29 octobre, 5 et 6 novembre, de 14h00 à 17h30
Atelier de vidéo en trois volets pour les jeunes à partir de 12 ans
OMG (Oh my God!)
Les jeunes font l'expérience du questionnement sur Dieu et le monde, grâce aux médias numériques. Le vidéoclip produit sera publié sur YouTube.

13 novembre, de 10h00 à 12h30
Atelier pour les enfants
Le diable et autres monstres: un atelier à faire frissonner d'effroi.27 novembre, de 14h00 à 16h30
Atelier pour les grands-parents et leurs petits-enfants
Anges et démons.

4 décembre, de 14h00 à 16h30
Atelier pour les familles
Il y a toujours un hic…! La représentation de la tentation.

Pour avoir des informations détaillées, s'inscrire ou connaître les autres offres, y compris celles destinées aux classes, voir www.rietberg.ch

Information et contact

De plus amples informations, des textes et des photos peuvent être téléchargés sur le site internet www.rietberg.ch

Museum Rietberg Zürich | Gablerstrasse 15 | CH-8002 Zürich
T. + 41 44 206 31 31 | F. + 41 44 206 31 32 | Infoline: + 41 44 206 31 00 |
museum.rietberg@zuerich.ch | www.rietberg.ch

Heures d'ouverture:    
ma - di 10 - 17 h | me/je 10 - 20 h

Entrée:     
adultes CHF 16 | réduit CHF 12 | entrée libre jusqu'à 16 ans

Accès:
Tram nº 7 (en direction de Wollishofen) jusqu'à l'arrêt «Museum Rietberg» (4e station après Paradeplatz. Pas de places de stationnement, sauf pour les handicapés.

Offre RailAway: 
Venir en train jusqu'au Musée Rietberg:
www.railaway.ch 20% Réduction sur le trajet en train, transfert et billet d'entrée.

 


 


































Mystik
Die Sehnsucht nach dem Absoluten
Rietberg Museum - Zürich




Adhikara Art Gallery
updated 05.07.16



 

Adhikara Art Gallery
updated 05.07.16