Giovanni Rogalla bei Vincenzo Altepost
in Sala Capriasca, Tessin, Schweiz
1969 ca
Hans Rogalla, Giovanni Rogalla
*1946 Karlsruhe - †1986
Karlsruhe
Malerei, Zeichnungen
Studium bei Renato Guttuso in Rom und
Joseph Beuys an der Düsseldorfer
Akademie
18.10 1946
*
Geboren in Karlsruhe,
Deutschland
1953 - 1955
Grundschule Karlsruhe und Gelsenkirchen, Deutschland
1955 - 1960
Grundschule Karlsruhe, Deutschland
1961
Umzug nach Ponte Capriasca, Tessin,
Schweiz
1962 - 1963
Centro scolastico
industrie artistiche di Lugano, Tessin, Schweiz
1964
Kunstakademie Karlsruhe, Deutschland
Aussenstelle Freiburg im Breisgau, Deutschland
Professor Meyboden
1965 - 1966
Kunstakademie Karlsruhe, Deutschland
Professor Meistermann
Meisterschüler
Gründung der Gruppe YIUP
mit Peter Angermann,
Robert Hartmann, Hans Henin, Hans Heiniger
1969
Ausstellung
Klasse Joseph Beuys,
Städtisches Museum Trier, Deutschland
1970
Ausstellung
"Ellen Howe, Tom Krens, Hans Rogalla,
Madja Ruperti"
in der Kunstgalerie "il claustro" (das heutige Adhikara)
in Porza, bei Lugano, Tessin, Schweiz
1971
Ausstellung
"Grafica giovane" in der
Square Gallery" Milano, Italien
1971
Ausstellung
"Giovanni Rogalla"
in der Kunstgalerie "il claustro"
(das
heutige Adhikara)
in Porza, bei Lugano, Tessin, Schweiz
1972 - 1974
Mitglid der DKP
1972 - 1973
DAAD Stipendium in Rom
1976
Ausstellung
"Mit neben gegen"
Kunstferein Frankfurt, Deutschland
1977
Ausstellung
"Karlsruher Künstler 1977",
Gruppe IV
Badischer Kunstverein Karlsruhe, Deutschland
1978
Mitglied der
SPSAS, GSMBA,
VISARTE
Società Pittori Scultori e Architetti Svizzeri,
Gesellschaft Schweizer Maler, Bildhauer und Architekten
Tessin, Schweiz
1978
Gruppenausstellung SPSAS
Centro internazionale d'arte, Stabio, Tessin, Schweiz
Ausstellung
"Vorbilder" Kunst in Karlsruhe 1950 - 1988,
Badischen Kunstverein
Karlsruhe,
Deutschland
2000
Ausstellung in der virtuellen Web
Kunstgalerie Galleria d'arte Adhikara
(die frühere "Galleria d'arte il claustro")
2002
Ausstellung
"Ars Longa - Vita Brevis"
Kunstverein Malkasten, Düsseldorf, Deutschland
2004
Ausstellung
Hans Rogalla
"Die Welt muss schöner werden" Kunsthalle Düsseldorf Deutschland
2004
Katalog
hrsg. von Stephan von Wiese.
Düsseldorf 2004.
192 S. mit 120 (80 farb.) Abb., Ausst'verz., Bibliographie, brosch.
Hans Rogalla
"Die Welt muss schöner werden"
Kunsthalle Düsseldorf
Badischen Kunstverein, Karlsruhe,
Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln
Bestell-Nr: v0104-1120938
EUR 24.00
3.9.-24.9
2004
Ausstellung
Hans Rogalla "Schreit"
Galerie "stattmuseum"
berger allee 1 Düsseldorf, Deutschland
0160 164 59 42
2004
18.9.- 14.11
Ausstellung
Hans Rogalla
"Die Welt muss schöner werden" Badischen Kunstverein,
Karlsruhe,
Deutschland
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Vincenzo Altepost
Via Santa Liberata
CH
6954 Sala Capriasca
Ticino
Switzerland
Tel. & Fax 091 943 49 74
004191
943 49 74 v.altepost@bluewin.ch
2004
esposizione alla
Kunsthalle Düsseldorf
qui di seguito la documentazione raccolta su internet:
Hans Rogalla
Die Welt muss schöner werden
Werk aus Lust, Liebe und Folter
Kunsthalle Düsseldorf, Grabbeplatz 4, D-40213 Düsseldorf
Tel. +49 (0)211 89 96243,
Fax +49 (0)211 89 29168
mail@kunsthalle-duesseldorf.de
www.kunsthalle-duesseldorf.de
Stephan von Wiese sorgt in der Kunsthalle Düsseldorf
für die Wiederentdeckung des Beuys-Schülers Hans Rogalla.
Hans Rogalla im Atelier von Inge Mahn in Düsseldorf, 1969
Foto: Inge Mahn/Kunsthalle
Düsseldorf. Als "einzelgängerischen Sonderling" bezeichnet
Kunsthallenchefin Ulrike Groos den Düsseldorfer Künstler Hans Rogalla,
der sich 1986 mit 39 Jahren das Leben nahm. Seine Kunst verschlägt den
Nachgeborenen den Atem. In der dünnen Luft der Minimalisten und
Konzeptkünstler und im Mief der konservativen Jahre schuf dieser Maler
ein feuriges, extrem sinnliches, faszinierendes Werk. Stephan von Wiese,
Abteilungsleiter für moderne Kunst im "museum kunst palast", wies
mehrfach auf diesen Erotomanen und Visionär hin. Nun präsentiert er das
kleine, aber erstaunliche, lustvolle und qualvolle Werk als
Retrospektive in der Kunsthalle, in Kooperation mit Rogallas
Weggefährten Robert Hartmann. Rogalla wurde 1946 in Karlsruhe in einem
pietistischen Milieu geboren, studierte bei Meistermann in Karlsruhe,
Guttuso in Rom und Beuys in Düsseldorf. 1969 gehörte er zur Yiup-Gruppe,
die sich über Beuys amüsierten. Aber er fühlte sich auch von ihm
angezogen. In einer Tuschezeichnung "Mein Guru und ich" (1967) sitzen
zwei Schamanen nebeneinander, Beuys als Zauberer, er selbst als der
kleinere, Pfeife rauchende Partner. In der Düsseldorfer Akademie
arbeitete er durch einen Bretterverschlag von den Kommilitonen getrennt.
Er war anders als sie alle, zutiefst gefährdet. "Hans the Ripper" (1967)
zeigt einen Kerl, der Gliedmaßen vom Körper abtrennt und ein Feuer
aufsteigen lässt. Folter, Qual und Lust gehören bei ihm zusammen. Mit
Jörg Immendorff besetzte er die Bühne von "Dantons Tod" im Düsseldorfer
Schauspielhaus und ließ bei der Vernissage von "Jetzt" in der Kölner
Kunsthalle Rauchbomben aufsteigen. Vor laufender Fernseh-Kamera nahm er
mit seinen Freunden dem Lehrer 1971 den Filzhut ab und setzte ihm eine
Narrenkappe auf. Als er 1972 die Akademie verließ, schuf er
Wahlkampfaktionen für die DKP. Seine politische Collage "So nicht, Herr
Barzel" erinnerte an den Zynismus eines John Heartfield. Ein
Selbstporträt von 1968 zeigt ihn in der Nachfolge von Otto Dix, im
realistisch-veristischen Stil. Schon damals wird ein merkwürdiges
Unbehagen in seinen Gesichtszügen deutlich, in den überwachen Augen und
dem zusammengepressten Mund. Rogalla liest die Schriften des
Psychoanalytikers Wilhelm Reich, die von einer sexuellen Befreiung
ausgehen. Er fühlte sich bestätigt und begann seine fortgesetzten
Tabubrüche. So unverblümt erotisch, so heidnisch bis hin zur
Pornographie, so abgründig obsessiv wie er hat niemand aus der
Beuys-Klasse gearbeitet. Da kämpfte jemand gegen Fett und Filz ohne dass
es zum Zusammenstoß mit Beuys kam. Von Wiese bezeichnet ihn als den
"vielleicht begabtesten Zeichner der Beuys-Klasse". In den 70er Jahren
beleuchtete er die Randposition der Gesellschaft, zu der er gehörte. Auf
einem seiner Politbilder, "Brot statt Steine" (1976), taucht ein rot
glühender Hintergrund wie von Mattheuer auf. Am Tisch versammeln sich
mehrere Figuren, darunter seine Frau Christiane. Wie eine Vision taucht
da die dunkle Gestalt der Ulrike Meinhof übergroß auf. "Kampf der
Geschlechter existiert" und "Die Welt muss schöner werden" stand
doppeldeutig an den Wänden seines Ateliers und nun an denen der
Kunsthalle. An beides glaubte er. Die Frau ist Sinnbild seines
Daseinskampfes, sie ist alles umarmende Gottesmutter, Magierin,
Friedens- und Todbringerin mit roter Fahne in der leeren Straße. Sie
kann ihn in seiner Angst vor dem "Leeren Raum" (1984) nicht erlösen. Den
Abgesang macht er als Gebeugter, allein auf einer Kiste, abgemagert,
über sich eine schwarze Weltkugel mit Mondsichel. Nervenkrank, ständig
auf Achse zwischen Italien und Deutschland, den Alkohol als flüssige
Nahrung gegen den Hunger nutzend, so betrieb er Raubbau an sich selbst.
Am 14. Februar 1986 wurde er vom Zug erfasst und erfroren im Schnee
aufgefunden.
Von Helga Meister
bis 15. 8., Grabbeplatz, di-sa 12-19, sa 11-18 Uhr.
Katalog mit Fotos und Texten von Zeitzeugen bei Walther König, Köln
Antwerpener Blatt, 1969
Hans
Rogalla
Die Welt muss schöner werden
Die Kunsthalle Düsseldorf präsentiert mit den Arbeiten des früh verstorbenen
Künstlers Hans Rogalla (1946-1986) ein bemerkenswertes Oeuvre, in dem
malerische Visionen, politische und erotische Themen aufscheinen.
Fast zwanzig Jahre nach Rogallas Tod ist die provokative Kraft seines
fragmentarischen Werkes auch heute noch wirksam. Sein künstlerisches
Schaffen beschränkte sich weitgehend auf Skizzen und Aktionen sowie einige
wenige grossformatige Bilder. Nach anfänglichen Studien an der Staatlichen
Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe war er Schüler von Renato Guttuso in
Rom, bevor es ihn nach Düsseldorf an die Kunstakademie zog. In den
künstlerisch und politisch spannungsreichen 60er- und 70er-Jahren bewegte
sich Rogalla am Schnittpunkt der Aktivitäten der Zeit, insbesondere der
Beuys-Klasse und der Gruppen LIDL und YIUP.
Das politische und künstlerische Klima jener Jahre warfen den Sohn aus
streng pietistischem Elternhaus zurück auf seine eigenen Obsessionen:
Erotoman war das künstlerische Schaffen von Hans Rogalla auf den
menschlichen Leib, auf Visionen der Lust und auch der Qual fixiert. In einer
Zeit, in der erotische Zeitschriften noch unter dem Ladentisch verkauft
wurden, hat Rogalla seinem Phantasienlauf keine Grenzen gesetzt. Im Stile
der Neuen Sachlichkeit hielt er jene "heissen Bilder" fest, die ihn manisch
verfolgten. Die Sphäre des Sexuellen wurde hier persönlich erlebt, zugleich
wurde die gesellschaftliche Brisanz des Tabubruches erkannt. Die Rebellion
um 1968 hat die "sexuelle Befreiung" zwar durchaus auf die Tagesordnung
gesetzt. Doch blieb auch diese Generation noch von hergebrachten Normen, von
einschnürenden moralischen Vorstellungen nicht verschont.
In der Beuys-Klasse der Düsseldorfer Kunstakademie waren und blieben
Rogallas Zeichnungen provokante, verpönte, aber auch bewunderte Blätter
eines Aussenseiters. "Die Welt muss schöner werden!". Dieser programmatische
Ausruf Rogallas auf der gleichnamigen YIUP-Graphik von 1970 fordert, was er
selbst begonnen hatte umzusetzen: Die Verbindung des Ästhetischen und des
Politischen in der Kunst.
Kuratoren: Robert Hartmann und Stephan von Wiese
Zur Ausstellung erscheint die Publikation "Hans Rogalla. Die Welt muss
schöner werden", hg. von Stephan von Wiese und Robert Hartmann, im Verlag
der Buchhandlung Walther König, Köln.
"Die Welt muss schöner
werden"
Düsseldorfer Kunsthalle erinnert an Hans Rogalla
Düsseldorf (rpo). Mit einer Werkschau erinnert die Düsseldorfer Kunsthalle
an den Maler und Beuys-Schüler Hans Rogalla. Von Sonntag an bis 15. August
sind unter dem Titel "Die Welt muss schöner werden" Zeichnungen,
Dokumentationen von Aktionen sowie einige wenige großformartige Gemälde des
Künstlers zu sehen. Schwerpunkt der Ausstellung bildet Rogallas (1946-1986)
Auseinandersetzung mit dem menschlichen Leib, mit der sexuellen Lust und
Qual, wie die Kunsthalle weiter mitteilte.
Nach Studien an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe war
Rogalla Schüler von Renato Guttuso in Rom, bevor er nach Düsseldorf an die
Kunstakademie wechselte. In den künstlerisch und politisch spannungsreichen
60er und 70er Jahren bewegte sich Rogalla am Schnittpunkt der Aktivitäten
der Zeit, insbesondere der Beuys-Klasse und der Künstler-Gruppen LIDL und
YIUP. Mit der Ausstellung stellt die Kunsthalle Rogallas Werk erstmals
wieder nach der Schau "Brennpunkt Düsseldorf" (1987) zur Diskussion.
Auf das politische und künstlerische Klima jener Jahre reagierte Hans
Rogalla, Sohn aus streng pietistischem Elternhaus, mit provozierender
Eigenwilligkeit. So blieben Rogallas erotisch-obsessive Zeichnungen auch in
der Beuys-Klasse der Düsseldorfer Kunstakademie verpönt. Mit dem
programmatischen Ausruf "Die Welt muss schöner werden!", die auf einer
gleichnamigen Grafik von 1970 zu finden ist, forderte Rogalla die Verbindung
des Ästhetischen und des Politischen in der Kunst.
Hans Rogalla
"Die Welt muss schöner werden"
Die Kunsthalle Düsseldorf präsentiert mit den Arbeiten des früh verstorbenen
Künstlers Hans Rogalla (1946—1986) ein bemerkenswertes Oeuvre, in dem
malerische Visionen, politische und erotische Themen aufscheinen.
Fast zwanzig Jahre nach Rogallas Tod ist die provokative Kraft seines
fragmentarischen Werkes auch heute noch wirksam. Sein künstlerisches
Schaffen beschränkte sich weitgehend auf Skizzen und Aktionen sowie einige
wenige großformatige Bilder. Nach anfänglichen Studien an der Staatlichen
Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe war er Schüler von Renato Guttuso in
Rom, bevor es ihn nach Düsseldorf an die Kunstakademie zog. In den
künstlerisch und politisch spannungsreichen 60er- und 70er-Jahren bewegte
sich Rogalla am Schnittpunkt der Aktivitäten der Zeit, insbesondere der
Beuys-Klasse und der Gruppen LIDL und YIUP.
Das politische und künstlerische Klima jener Jahre warfen den Sohn aus
streng pietistischem Elternhaus zurück auf seine eigenen Obsessionen:
Erotoman war das künstlerische Schaffen von Hans Rogalla auf den
menschlichen Leib, auf Visionen der Lust und auch der Qual fixiert. In einer
Zeit, in der erotische Zeitschriften noch unter dem Ladentisch verkauft
wurden, hat Rogalla seinem Phantasienlauf keine Grenzen gesetzt. Im Stile
der Neuen Sachlichkeit hielt er jene „heißen Bilder" fest, die ihn manisch
verfolgten. Die Sphäre des Sexuellen wurde hier persönlich erlebt, zugleich
wurde die gesellschaftliche Brisanz des Tabubruches erkannt. Die Rebellion
um 1968 hat die „sexuelle Befreiung" zwar durchaus auf die Tagesordnung
gesetzt. Doch blieb auch diese Generation noch von hergebrachten Normen, von
einschnürenden moralischen Vorstellungen nicht verschont.
In der Beuys-Klasse der Düsseldorfer Kunstakademie waren und blieben
Rogallas Zeichnungen provokante, verpönte, aber auch bewunderte Blätter
eines Außenseiters. „Die Welt muss schöner werden!" Dieser programmatische
Ausruf Rogallas auf der gleichnamigen YIUP-Graphik von 1970 fordert, was er
selbst begonnen hatte umzusetzen: Die Verbindung des Ästhetischen und des
Politischen in der Kunst. Kuratoren: Robert Hartmann und Stephan von Wiese
Zur Ausstellung erscheint die Publikation Hans Rogalla. Die Welt muss
schöner werden, hg. von Stephan von Wiese und Robert Hartmann, im Verlag der
Buchhandlung Walther König, Köln.
Öffentliche Führungen: Sonntag, 1. August und 15. August, jeweils 12.30 Uhr
Die Ausstellung „Hans Rogalla" wird vom 18. September bis 14. November im
Badischen Kunstverein, Karlsruhe, zu sehen sein.
Press Release
18th July – 15th August 2004, Kunsthalle Düsseldorf
Hans Rogalla
"Die Welt muss schöner werden"
"The world must become more beautiful"
With the artistic works of the late Hans Rogalla (1946–1986) the Kunsthalle
Düsseldorf is presenting a remarkable oeuvre, in which pictorial visions and
both political and erotic themes feature strongly.
Almost twenty years after Rogalla’s untimely death the provocative nature of
his fragmentary work continues to wield its power. His creative output
comprised scetches and actions and a few large-scale paintings. After
preliminary studies at the Staatliche Akademie der Bildenden Künste in
Karlsruhe, he was tutored by Renato Guttuso in Rome for a time before taking
up studies at the Kunstakademie in Düsseldorf. In a period of intense
political and artistic ferment during the 1960s and '70s, Rogalla could be
found at the intercept point of those contemporary activities, for example
in Beuys’ class and the groups LIDL and YIUP in particular.
The political and artistic climate of that time threw this son of strict and
pious parents back upon his own obsessions: Hans Rogalla’s creative output
was erotically fixated upon the human body as well as upon visions of both
desire and of torment. At a time when erotic magazines were only available
under-the-counter, Rogalla gave free rein to his imagination. In the style
of the Neue Sachlickeit (New Sobriety) he recorded those »hot images« which
manically obsessed him. The sexual sphere was experienced here in a personal
way; and at the same time, the concomitant socially explosive character of
taboo-breaking was also acknowledged. Although the period of revolt around
1968 had firmly placed »sexual liberation« on the agenda, nevertheless it
did not spare that generation from the constricting moral values and
received norms of the time.
In Beuys’ class at the Düsseldorf Kunstakademie Rogalla’s drawings were and
continued to be the provocative, deprecated and yet admired works of an
outsider. "The world must become more beautiful!" Such was Rogalla’s
programmatic exhortation in his eponymous YIUP print of 1970, calling for
the very thing he himself had already initiated: the combination of the
aesthetic and the political in art.
Curators: Robert Hartmann and Stephan von Wiese
Publication relating to the exhibition: Hans Rogalla. Die Welt muss schöner
werden, edited by Stephan von Wiese and Robert Hartmann, Verlag der
Buchhandlung Walther König, Cologne.
Notice:
The exhibition »Hans Rogalla« will be shown at the Badischer Kunstverein,
Karlsruhe between 18th September and 14th November 2004.
Hast Du noch Infos?
Hast Du noch Fotos für diese Webseite? bitte melden:
v.altepost@bluewin.ch